Cashtown – Stadt des Geldes
Cashtown – Stadt des Geldes
Der Projektkurs Theater begeistert beim Flex-Theaterfestival im Jungen Schauspielhaus
Eine Stadt, in der es nur um Geld geht – das ist Cashtown. Im Unterricht werden dort nur
Themen behandelt, die sich mit dem Thema Geld beschäftigen – von „Hans im Glück“
bis „Monopoly“ . Bei der Kunst wird ebenfalls nur an die Rendite gedacht. Und wer gegen
dieses System ist, wird mit Geld zum Schweigen gebracht! Eine Protestgruppe konnte
mit ihren Forderungen („Tax the rich“, „Obergrenze für Reichtum“…) bei den Bewohnern
dieser Stadt natürlich nicht landen.

In Cashtown kommt das Geld sogar manchmal von oben….
In „Cashtown“ spielt das Stück, das der Theaterkurs 9 beim Flex-Theaterfestival im
Jungen Schauspielhaus präsentierte. Eine Produktion, die ankam: „Ich bin so froh, dass
wir dieses Theaterstück ausgesucht haben“ , sagte Laura Brust vom Jungen
Schauspielhaus, die auch in der Jury saß. Immerhin wurden lediglich 15 Produktionen
aus ganz Hamburg zu dem einwöchigen Theaterevent eingeladen.

In Cashtown wird dem Sponsor „Solidus Investment“ lautstark gedankt.
Wer das hochaktuelle Stück, in dem die ungerechte Vermögensverteilung auf der Welt
thematisiert wird, sehen möchte, bekommt womöglich im Juni die Gelegenheit dazu
(bitte Homepage beachten). Unser Dank geht schon einmal an unsere Kunstkollegin
Doris von Klopotek, die mit ihrem Kurs die Bilder für die Kunstausstellung herstellte und
an das Tüftelhafenteam (Laura Bockelmann und Ilka Metzner) für das Bedrucken der
Cashtown-T-Shirts.

Wer protestiert, der wird mit Geld zum Schweigen gebracht.
