Performance

Performance | ein künstlerisches Wahlpflichtfach der Zukunft

Die Stadtteilschule Niendorf befindet sich seit 2018 in einem ganz besonderen Pilotprojekt. Gemeinsam mit drei weiteren Schulen (Gymnasium Ohmoor, den Stadtteilschulen Julius-Leber & Winterhude) entwickeln wir ein Curriculum „Performance“. Jede der Schulen arbeitet mit einem künstlerischen Schwerpunkt und verknüpft diesen mit Performance. Im Rahmen der Kreativpotentiale ist im Schuljahr 2018/19 ein Curriculumsentwurf entstanden, welcher anschließend in einer zweijährigen Laborphase – dem „Performance Lab“ – erprobt wird. Das „Performance Lab“ ist auf drei Schuljahre ausgerichtet, wobei in den ersten zwei Jahren die Erprobung und Erkenntnisse gewonnen werden. Im dritten Jahr werden Anpassungen vorgenommen. Durch die flächendeckende Einführung von performativen Künsten als Wahlpflicht-Fach wollen wir erreichen, dass Kulturelle Bildung in der Hamburger Bildungslandschaft gestärkt wird und an Vielfalt hinzugewinnt, da sich diese besonders eignen um mit Jugendlichen auf Augenhöhe künstlerische Sparten zu erforschen.

Im Bereich „Performance“ treffen nicht nur die künstlerischen Fächer: Bildende Kunst, Musik, Tanz & Theater aufeinander, sondern darüber hinaus gibt es eine enge Anbindung an die Geistes-, Gesellschafts- & Naturwissenschaften sowie die Bereiche der Berufsorientierung und Digitalisierung.

Ziele:

  • Jugendlichen Zugang zu den performativen Künsten ermöglichen, da insbesondere mit Performances kollektives Arbeiten und das Erproben von Situationen in einem künstlerischen (sicheren) Raum erlernt werden kann
  • Partizipative Schulentwicklung, da in allen Phasen Jugendliche beteiligt und ihre Anmerkungen Einfluss haben
  • Vernetzung zum einen durch das Hospitieren der Schüler_innen und Lehrer_innen an den anderen Schulen, aber auch durch die Einbindung von TUSCH (Theater und Schule) und KAP (Kulturagenten-Programm)
  • Prozesshaftes Erproben des Curriculums
  • Kooperation mit Externen führt zu einer Öffnung des Schulraums
  • Kooperation mit Externen führt zu einer Erweiterung der Expertise der Lehrer_innen, bei der Vermittlung von performativen Inhalten
  • Kulturelle Bildung wird strukturell an Schulen verankert.
  • Teilhabe gerade der Schüler_innen an demokratischen Prozessen
  • Feedback Struktur ist im Feedback-Lab verankert und sichert Partizipation der Schüler_innen im Gesamtprozess

 

Ansprechpartner: Stefan Valdes, stefan.valdestittel@stsn.hamburg.de