Projekttag Wald im Wildpark Schwarze Berge

Am 24. Mai 2019 fuhr die Klasse 5d bei schönstem Wetter Dank der Unterstützung des Schulvereins, der teilweise den Eintritt und die Führung durch den Park bezahlt hat, in den Wildpark Schwarze Berge.

Betrachten und Anfassen der Marderfelle.

Die Führung erzählte uns zunächst etwas über Marder, deren Fell wir uns ansehen konnten. Danach durften wir sogar echte Marder streicheln, die interessanterweise nach Honig rochen. Das bedeutet, dass sie sich wohl fühlen. Wir gingen weiter zu den Füchsen, von denen ein Silberfuchs auch tatsächlich herauskam, als die Führung ihn mit kleinen Futterhäppchen herauslockte. Dazu sagte sie, dass Füchse oft mit Dachsen zusammen in Erdhöhlen wohnen. Der Dachs schlief aber und wollte nicht herauskommen, man konnte nur ein wenig von ihm in seiner Schlafkammer sehen. Auch hier konnten wir Felle von Fuchs und Dachs anfassen, die die Führung mitgebracht hatte. Dazu hörten wir, welche Unterschiede es bei Fuchs-, Dachs- und Bibergebiss gibt.

 

Das Fuchsfell.

Verschiedene Gebisse.

Die Schlangen waren nicht leicht zu finden.

Auf dem Weg zu dem Schlangengehege kamen wir bei den Luchsen vorbei. Den Vater konnten wir schnell entdecken und in einem Nebengehege war auch ein anderes männliches Tier zu finden. Die Mutter mit den Babys war leider nicht zu sehen, da sie diese gerade erst bekommen und die Höhle noch gar nicht verlassen hatte.

Bei den Wildschweinen hatte es auch gerade Nachwuchs gegeben und es roch etwas strenger. Die Führung erzählte uns einiges über Wildschweine und hatte wieder ein Fell dabei, das sehr borstig und eher härter war beim Anfassen, also ganz im Gegenteil zu den sehr weichen Marder- und Fuchsfellen. Bei Frischlingen ist die Muttersau immer sehr auf deren Sicherheit bedacht und man muss sehr vorsichtig sein, wenn man sie in der freien Natur trifft. Die Hauer können starke Verletzungen herbeiführen.

Die Kaninchen fanden alle sehr niedlich und süß. Wir durften sie auch streicheln, sie haben ein weiches Fell. Wenn die Kaninchen Gefahr verspüren, dann „klopfen“ sie mit den Hinterläufen auf den Boden, um andere Kaninchen zu warnen, daher auch der Name „Klopfer“.

Bei den Wildschweinen.

Die Kaninchen fanden alle sehr niedlich und süß.

Als wir zu den Wölfen kamen, versammelte sich das Rudel bis auf die Mutter am Zaun und schien auf etwas zu warten. Sie wussten natürlich genau, dass die Führung kleine Fleischhäppchen dabei hatte und sie diese bekommen würden. Es gibt zwei Leittiere, den Vater und die Mutter, und dann noch weitere acht Tiere, die Kinder der beiden. Wölfe gehen den Menschen in der freien Natur aus dem Weg, weil der Mensch nicht zur Beute des Wolfs zählt.

Das Wolfsrudel hatte schon auf uns gewartet. Aber keine Sorge: Menschen gehören nicht zu der Beute des Wolfs.

Mira aus unserer Klasse durfte auch einmal den Bussard auf ihrer Hand landen lassen.

Abschließend gingen wir noch zur Flugschau, bei der wir Falken, einen Adler, eine Eule und einen Bussard fliegen sahen. Die Vögel flogen manchmal ganz schön knapp an unseren Köpfen vorbei, sehr beeindruckend, welche Flugmanöver die Tiere meistern können.

Nach einer kurzen Pause auf dem Spielplatz, der wirklich toll gemacht ist, fuhren wir wieder zurück zur Schule.

Die Klasse 5d bedankt sich beim Schulverein für die Unterstützung, ohne die wir nicht einen so schönen, interessanten und lehrreichen Besuch im Wildpark Schwarze Berge hätten machen können!

 

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